Wohnen im Alter

Wer möchte nicht am liebsten unabhänig und selbstständig leben, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. In den eigenen vier Wänden alt zu werden, wer möchte das nicht? Doch leider ist das nicht immer möglich. Doch was kommt dann? Das Betreute Wohnen, das Heim?
So wie sich die Zeiten ändern, so haben sich auch in den lettzen Jahren die Wohnformen, gerade auch für ältere Menschen geändert. Mittlerweile gibt es eine Reihe verschiedener Modelle, wie man im Alter wohnen und leben kann, weit über das klassische Altenheim hinaus. Deshalb ist es wichtig, sich rechtzeitig zu erkundigen, welche Wohnformen es gibt und welche Wohnformen die Passende sein könnte.

Wir stellen Ihnen hier auf dieser Seite einige neue Wohnformen für ältere Menschen vor:

 

Sophia: Gemeinschaftliches Wohnen im Alter

Ein Modellprojekt der Frauenarbeit der Evangelischen Landeskirche in Baden

Jenseits von Erwerbs- und Familienphase beginnt für viele Frauen ein neuer Lebensabschnitt. Inspiriert von der Idee der mittelalterlichen Beginenbewegung mit ihren Leitgedanken „Gemeinschaft, Spiritualität, soziales und berufliches Engagement“ sucht das Projekt SOPHIA nach einer Lebens- und Wohnform, die Wohnen in Wahlverwandtschaft, gelebter Nachbarschaft und Fürsorge füreinander verwirklicht.
Es soll ein Mietwohnprojekt geschaffen werden, in dem Frauen selbstverantwortlich und solidarisch miteinander leben - auch solche ohne finanzielle Rücklagen und mit kleiner Rente.

Die Frauenarbeit der Evangelischen Landeskirche in Baden ist Initiatorin von SOPHIA und stellt dafür personelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung.

Mehr Informationen im Flyer:

 

"Haus Karlsruher Weg" - Ein etwas anderes Pflegeheim

Erstes Hausgemeinschafts-Pflegeheim der Diakonie Baden

Quelle: epd
Anfang September 2008 wurde das "Haus Karlsruher Weg"der badischen Diakonie eingeweiht. Als eines der ersten seiner Art in Baden-Württemberg ist das Heim in kleine Hausgemeinschaften mit je acht Personen unterteilt.
Mit dem Konzept von Wohngemeinschaften mit eigener Küche und persönlichen Wohnbereichen (Einzelzimmer) geht der Badische Landesverein für Innere Mission als Pächter neue Wege.

Fachleute sprechen dabei von der vierten Generation des Pflegeheimbaus. Eine qualifizierte Mitarbeiterin organisiert als feste Bezugsperson den Alltag und bereitet die Mahlzeiten zu. Hinzu kommen Fachpflegekräfte und Helfer. Selbst bettlägerige Bewohner können am Leben in der Hausgemeinschaft teilhaben.
Insgesamt 12 Wohngruppen gibt es im neuen Haus in der Nordweststadt von Karlsruhe, darunter eine im Erdgeschoß für mobile Demenzerkrankte mit eigenem beschützenden Garten.

Informationen gibt es telefonisch unter 0721/120844-12 oder unter
http://www.badischer-landesverein.de/html/haus_karlsruher_weg.html

Quelle: epd


 
Wohnformen im Alter

Wohngemeinschaften und generationsübergreifendes Wohnen wird immer beliebter und ist für viele Menschen in der dritten Lebensphase eine Alternative eine zunehmende Alternative zu Betreutem Wohnen oder zum Pflegeheim.
Einige Beispiele und weiter Infos dazu wollen wir Ihnen hier vorstellen:

Nicht einsam - sondern gemeinsam

Jenseits der Familien- und Erwerbsphase beginnt für viele ein neuer Lebensabschnitt, der häufig auch einen neuen Aufbruch einleitet.
Eine Antwort auf die zunehmende Einsamkeit und auf die häufig prekäre wirtschaftliche Situation sind Wohn- und Gemeinschaftsprojekte.

Älter werden wir später!

"Zusammenwohnen in Freiheit und Geborgenheit, aber in den eigenen vier Wänden, das ist der Wunsch vieler Frauen und Männer für die dritte Lebensphase."
Im neuen, innovativen Freiburger Stadtteil Vauban, sind in den letzten Jahren Wohnprojekte für ältere Menschen mit unterschiedlichem Profil, mit unterschiedlicher Rechtsstruktur, aber mit der großen Bereitschaft Altes loszulassen und mit 60 plus noch mal eine ganz neue Lebensphase zu gestalten.
Weitere Infos zum Projekt "Genova" im Vauban