50 Jahre Evangelisches Gemeindehaus Immenstaad - Schritt für Schritt umweltfreundlicher

Immenstaad

 
Quelle: BUE - Büro für Umwelt und Energie
 

Motivation und Ziel

1967

Das Evangelische Gemeindehaus wird gebaut, es umfasst neben den typischen Gemeinderäumen einschließlich Saal auch
die Pfarrwohnung und einen kleinen Kindergarten im Untergeschoss. Die beheizte Fläche liegt bei 500qm. Geheizt wird mit einer Ölheizung und einer zusätzlichen Gebläseheizung für den Gemeindesaal: Der Energieverbrauch ohne Stromverbrauch, der fu?r die Gebläseheizung erheblich gewesen sein muss, lag bei 12.000 Liter Heizöl, entsprechend ca. 120.000 kWh pro Jahr und 36.240 kg
CO2-Emissionen (Quelle: Avanti Energiemanagement).
 

1990

Eine 45kW Gasheizung wird eingebaut, die Gebläseheizung wird nicht mehr verwendet, die Fenster im Saal erneuert, der Kindergarten aufgegeben. Mit durchschnittlich ungefähr 8200 m3 Gas sinkt der Heizenergiebedarf auf ca. 82.000 kWh pro Jahr und etwa 20.008 kg CO2-Emissionen.
 

2001

Der Pfarrhausbereich des Gemeindehauses wird Energiesaniert und mit Vollwärmeschutz und Zwangsentlüftung mit Wärmerückführung ausgestattet. Eine Solaranlage und eine Photovoltaikanlage, Großteils von Gemeindegliedern finanziert, ergänzen die für damalige Verhältnisse höchst innovative Sanierung. Der Heizenergiebedarf sinkt auf ca. 53.000 kWh pro Jahr, außerdem entstehen zusätzliche
Energiegewinne durch die Photovoltaikanlage (ca. 5000 kWh pro Jahr), die CO2 Emission für die Beheizung sinkt auf entsprechend
12.932 kg CO2-Emissionen
 

2013

Im Laufe der Zeit werden zusätzliche Heizkörper im Saal nötig.Endlich: Die neue Pelletheizung wird eingebaut mit noch besser angepasster Leistung und einem effizienteren Schichtpufferspeicher, der die Einbindung der Solaranlage optimiert. In den Jahren davor wurden bereits
sukzessive die Fenster und Türen im ganzen Haus erneuert und Thermostate mit Zeitsteuerung eingebaut. Der Heizenergieverbrauch wird bei maximal 40.000 kWh liegen (Hochrechnung aus dem Verbrauch des ersten halben Jahres + x), die CO2 Emission bei 1.640 kg.
 
 

Kaleidoskop

Quelle: Büro für Umwelt und Energie (BUE)
 
 
 

Klimaschutz Finanzkonzept Immenstaad

Informationen: kirchengemeinderat@ekg-immenstaad.de
Die Sicherung der Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen ist eine Herausforderung. Mit einem neuen Fundraisingkonzept ist die Evangelische Kirchengemeinde Immenstaad diesem Ziel nähergekommen. Der Titel des Fundraisingkonzeptes ist „Sie spenden – Sie entscheiden“. Spendenunterkonten gibt es zum Beispiel zum Thema „Kirche und Kirchenmusik“ und zum Thema „Diakonie-Fonds“. Eines der Spendenunterkonten steht unter dem Titel „Klimaschutz – Grüner Gockel“. Auf dieses Spendenunterkonto fließt nicht nur in regelmäßigen Abständen das Kirchgeld sondern auch die Einspeisevergütung der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindehauses. So konnte die neue Pellet-Heizung vollständig von diesem Spendenunterkonto finanziert werden – natürlich auch dank der großzügigen Unterstützung der Landeskirche und des „Grünen Gockels“.
 
 

Kontakt

Kirchengemeinde Immenstaad

Angelika Eckstein
eckstein[at]eckstein-immenstaad[dot]de
 
 
 
 
 
CO2-Ticker

Quelle: Büro für Umwelt und Energie (BUE)

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Quelle: Büro für Umwelt und Energie (BUE)