Friedenstheologie und Gottesdienste

Beschluss der Landessynode vom 24. 10. 2013:
 
"Das Engagement für den Frieden lebt aus Gebet und Gottesdienst. Das Gebet für den Frieden in der Welt ist Bestandteil vieler Gottesdienste. Daneben sind die jährliche ökumenische Friedensdekade und der internationale Gebetstag für den Frieden (21. September) Anlässe, an denen Friedensgottesdienste auch in Zukunft gefeiert werden sollen. Für Frieden und Versöhnung einzutreten gehört zum Kern des kirchlichen Zeugnisses. Dieses Zeugnis kann nicht nur in die gesamtkirchliche Verantwortung delegiert werden, sondern verlangt dauerhaftes Engagement auf allen kirchlichen Ebenen. Die Kirche wird in der Öffentlichkeit als ethische Instanz gesehen und es wird zu Recht erwartet, dass sie Stellung bezieht zu Gewalt, Unrecht und Verfolgung."
 

Quelle: Stefan Maaß
Nagelkreuz in der Frauenkirche, Dresden
Sie finden hier Informationen über die Friedensdekade, sowie über andere Friedensgottesdienste und Friedensgebete in der Landeskirche.
 
Ebenso finden Sie hier Materialien für Friedensgottesdienste und Friedensgebete.
 
Wenn Sie in Ihrer Kirchengemeinde Friedensgebete oder Friedensgottesdienste veranstalten (regelmäßig oder gelegentlich), dann informieren Sie uns und wir werden die Information hier veröffentlichen.

Aktuell

Nordkirche - Gottesdienst an Judika zu "Recht und Gerechtigkeit"

Auf dem Weg zu einer „Kirche des gerechten Friedens“
 
„Recht und Gerechtigkeit“ sind seit jeher Themen des Sonntags Judika, des fünften Sonntags in der Passionszeit. Seit 2015 lädt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland ihre Gemeinden dazu ein, dies in den Mittelpunkt ihrer Gottesdienste zu stellen. In diesem Jahr lautete das Motto „Auf dem Weg – Gerechtigkeit und Frieden“. Insgesamt wurden am 2. April, dem diesjährigen Sonntag Judika, dazu in mehr als 100 Kirchengemeinden in der Nordkirche Gottesdienste gefeiert. In der Hauptkirche St. Nikolai in Hamburg hielt Renke Brahms, der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, die Predigt. Daneben predigten unter anderem auch Prälat Traugott Schächtele und Horst Scheffler, der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), und die Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Sabine Müller-Langsdorf.
Informationen zu diesen Gottesdienst finden sie auf der Homepage www.sonntag-judika.de
 
 
 
 
 

Friedensgebete

Quelle: Stefan Maaß
Wir haben hier einige Orte aufgelistet, an denen es Friedensgebete gibt. Sollte es an Ihrem Ort auch ein Friedensgebet geben, lassen Sie es uns wissen, wir nehmen dies gerne hier auf.
Sollten Sie selbst ein Friedensgebet durchführen wollen, finden Sie hilfreiche Anregungen in den "Ermutigungen zum Friedensgebet" der EKD.

 

 

 

Internationaler Gebetstag für den Frieden: 21. September

Jedes Jahr findet am 21. September der Internationale Gebetstag für den Frieden statt. Wir ermuntern Gemeinden an diesem Tag ein Friedensgebet anzubieten. Die Andachtshilfe Gottesdienst-Instituts der bayrischen Landeskirche kann bei der Vorbereitung helfen:
 

Quelle: Gottesdienst Institut Nürnberg

 
 
 

Friedensgebete in BAden

Nagelkreuzgemeinschaften

Die Nagelkreuzgemeinschaft ist eine Gemeinschaft christlicher Kirchen  und  Organisationen,  die  auf  der  Grundlage  des  Glaubens  an den  dreieinigen  Gott  und  inspiriert  durch  die  Geschichte  der  Kathedrale  von  Coventry  und  ihres  Nagelkreuzes  eine  fortdauernde Verbindung  mit  der  Kathedrale  pflegen  und  die  sich  verpflichtet wissen, für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung zu beten und zu arbeiten.
Die Nagelkreuzgemeinschaft  ein  weltweites  Netzwerk,  das  sich  für  Frieden  und Versöhnung einsetzt. Es umfasst u. a. Kirchengemeinden, Schulen, diakonische Einrichtungen, NGOs, aber auch z. B. eine Strafvollzugsanstalt für Jugendliche. Zugleich ist sie eine wahrhaft ökumenische  und  weltumspannende  Gemeinschaft:  Zentren  finden  sich  über  Konfessionsgrenzen hinweg und auf allen Kontinenten.
 
Auch in Baden gibt es Nagelkreuzzentren:
 
 
 
 
 

Freiburg - interreligiöses Friedensgebet

Quelle: Stefan Maaß

Interreligiöse Friedensgebete finden seit dem 16. November 2016 regelmäßig auf dem Dietrich-Bonhoeffer-Platz in Freiburg-Weingarten statt. Initiatoren sind die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde und die Evangelische Hochschule Freiburg. Sie sind öffentlich, jede und jeder ist herzlich willkommen. Sie finden jeden 1. und 3. Mittwoch um 12. 40 Uhr auf dem Dietrich-Bonhoefferplatz statt. Weitere Friedensgebete gibt es jeden 2. und 4. Samstag 18.00 Uhr auf dem Mundhofsteg ein interreligiöses Friedensgebet.
Weitere Informationen bei der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Freiburg oder der Evangelischen Hochschule Freiburg.
 
 
 
 
 
 
 

Offenburg - Ökumenische Dienstagsgebete für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung

Quelle: Auferstehungsgemeinde Offenburg
Einmal im Monat findet an einem Dienstag um 19.00 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet in der Auferstehungsgemeinde Offenburg statt.
Ansprechpartner: Pfarrer Dirk Schmid-Hornisch, Auferstehungsgemeinde, Hölderlinstr. 1, Offenburg. Die genauen Termine finden Sie auf der Homepage: www.auferstehung-og.de
 
 
 
 

 

Schramberg - monatliches Friedensgebet

An einem Donnerstag um 17.30 Uhr findet einmal im Monat ein Friedensgebet auf dem Rathausplatz statt. 
Ansprechpartner: Gemeindediakon Martin Höfflin-Glünkin, über das Pfarramt in Tennenbronn, Talstraße 2, Tennenbronn, Email:  diakon(at)eki-sagte.de 
 
 
 

St. Georgen - Friedensgebete

In St. Georgen veranstaltet der Verein Gläubige für den Frieden in unregelmäßigen Abständen Friedensgebete. Ansprechpartner und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.glaeubige-fuer-den-frieden.org 
 
 
 
 
Veranstaltungen

Neue Trainer*innenschulung im Mai 2019
Quelle: Zentrum für Kommunikation EOK
Vom 17. bis 19. Mai 2019 findet eine Schulung zum/r
Trainer*in für Friedensstifter*innen
im Bildungshaus St. Barabara in Rastatt statt.
nähere Informationen unter:
Stefan[dot]Maass[at]ekiba[dot]de

Aktuelles

Termine