Dachbegrünung, Dachsanierung und optimierte Dämmung

Johannisgemeinde Weinheim

 
Quelle: Büro für Umwelt und Energie (BUE)
 
In den vergangenen Jahren kam es durch die Dachterrasse auf dem Gemeindehaus der Johannisgemeinde in Weinheim immer wieder zu
Wassereinbrüchen. Gründliche Untersuchungen ergaben dann auch, dass die vorhandene dünne Wärmedämmschicht total durchfeuchtet war. In der Grüne Gockel Gemeinde wurde die Sanierung genutzt, um die Dämmung zu verstärken und gleichzeitig auch einen Teil der Terrassenfläche zu begrünen.
 

 

Motivation und Ziel

Über Jahre kam es bei stärkeren Regenfällen und durch Schneeschmelze immer wieder zu Wassereinbrüchen
in die darunter liegenden Räume. Insbesondere der Fahrstuhlschacht aber auch das Treppenhaus waren davon betroffen. Diverse Abhilfemaßnahmen waren auf Dauer nicht wirklich erfolgreich. Dass Flachdächer immer wieder zu Dichtheitsproblemen führen können und die Dachterrasse im Unterbau mit Sicherheit nicht dem heutigen technischem Stand entspricht, hat sich der Ältestenkreis auf Vorschlag aus dem Umweltteam dazu entschlossen, jetzt endlich "Nägel mit Köpfen" zu machen und die Terrasse einer Generalsanierung zu unterziehen. Nach einer Inspektion des Dachaufbaues durch eine Fachfirma, hat es sich herausgestellt, dass eine dauerhafte Instandsetzung nur dann erreicht werden kann, wenn der gesamte Unterbau der Terrasse auf neuestem Erkenntnisstand aufgebaut wird.
Die nur ca. 4 cm dicke Styroporschicht war total durchfeuchtet und besaß damit keine Wärmedämmeigenschaften mehr, außerdem entsprach sie sowohl von ihrer Dicke, wie von der Materialart nicht mehr dem heutigen Stand.
 
Nach Rücksprache mit dem EOK und dem positiven Beschluss im Kirchengemeinderat, haben wir den Auftrag an die Weinheimer Firma Schilling vergeben. Diese hat die Sanierung zusammen mit der Realisierung unserer Idee, einen Teil der relativ großen Dachfläche zu begrünen, im Frühjahr dieses Jahres durchgeführt. Die teilweise Begrünung – eine Idee des Ältestenkreises – und die mit dem Neuaufbau verbundene thermische Aufwertung, haben uns auch Zuschu?sse aus dem Topf des Grünen Gockels“ eingebracht. Die neue Isolation besteht nun aus 9 cm dicken Polyurethanschaum Platten. Der finanzielle Aufwand für diese Maßnahme wurde mit ca. € 50.000 angegeben (und mit knapp über 48.000 € abgerechnet).
 

Kaleidoskop

Quelle: Büro für Umwelt und Energie (BUE)
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Effekte

Wir freuen uns, dass nun mit dieser Sanierung ein weiterer wichtiger Schritt zur Bestandsicherung des Gemeindehauses abgeschlossen wurde. Die nun trockene, damit wirksame und verstärkte Dämmung sollte auch dazu fu?hren, dass sich der Heizenergieverbrauch des Gebäudes noch weiter reduziert. Direkt unter der Dachterrasse liegen mit dem Konfirmandensaal, der Gemeindebibliothek und der Küche Räume, die oft genutzt werden. Mit der Begrünung eines Teils der Terrasse wollen wir neben einer schönen Optik auch dazu beitragen, die CO2 Bilanz zu verbessern, wenn auch nur in geringem Umfang.
Am 27. Juni konnte im Rahmen unseres Mitarbeiterfestes, bei schönem Wetter mit Blick auf die Burgruine Windeck und die verschachtelte Dachlandschaft des Gerberbachviertels, die Einweihung gefeiert werden. Alle waren begeistert! Mit Sicherheit werden weitere Veranstaltungen folgen und die Terrasse so einer stärkeren Nutzung zugeführt. Man kann jetzt schon sagen: „Die Investition hat sich gelohnt!"
 
 

Galerie

Quelle: BUE - Büro für Umwelt und Energie

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