Allein der Glaube ...

Allein der Glaube - Allein die Schrift - Allein Christus - Allein die Gnade

Quelle: ekiba_amd

Ein Kurs zum Glauben im Gespräch über vier Bilder:

  • Marc Chagall (die weiße Kreuzigung)
  • Otto Dix (die sieben Todsünden)
  • Lukas Cranach d. Ä. (Luther predigt)
  • Vincent van Gogh (Sämann bei untergehender Sonne)

Die Lebensläufe könnten kaum unterschiedlicher sein. Alle vier Maler finden in der Bibel eine wichtige Inspirationsquelle für ihr künstlerisches Schaffen.

An vier Abenden (ca. 1,5- 2h) wird jeweils ein Bild eines der vier Maler zugrunde gelegt. Das Gespräch vor dem Bild wird vorbereitet durch eine Präsentation zu den Lebensstationen des Künstlers. Selbstaussagen des Künstlers zum Glauben, zur Bibel und zu einzelnen Texten werden zu Gesprächsimpulsen und Anfragen an die Kursteilnehmenden.

Erfolg und Scheitern, Nachfolge und Verirrungen, Zweifel und Ermutigungen, Angst und Lebensfreude führen zu den großen Fragen der Reformation:

  • Was hilft zum Leben und Sterben?
  • Wer ist Christus?
  • Was heißt glauben?
  • Welche Bedeutung hat die Bibel?
  • Wie kann man Gottes Gnade erfahren?

Arbeitshilfe mit CD-Rom, 12,95 € BESTELLUNG

Praxistest: Kurs „Allein der Glaube …“

Das Arbeitsheft mit dem schlichten Cover macht neugierig.

Kann man mit vier Bildern über die Merkmale des christlichen Glaubens ins Gespräch kommen?

Wer in der Broschüre blättert, entdeckt auch zahlreiche andere Fotos. Er begegnet den vier Malern in ihrer Welt und lernt ihren Glauben kennen. Der allerdings könnte unterschiedlicher kaum sein.

Die Pfarrer einer ländlichen Region in Nordbaden haben eingeladen. Sie wollten an den Beginn des Reformationsjubiläums einen ökumenischen Akzent setzen. Katholiken einer Seelsorgeeinheit trafen sich mit Evangelischen aus den zugehörigen Gemeinden. Man wechselte auch die Lokalitäten. 25 Menschen zwischen 45 und 70 Jahren ließen sich einladen.

Die Abende dauerten mit Imbiss jeweils zwei Stunden. Bereits zu Beginn der Abende begrüßte das jeweilige Bild, hell und gut sichtbar projiziert. Die Plätze im Halbkreis wurden so gestellt, dass gute Sicht möglich war. Nach einer kurzen Eröffnung folgte jeweils eine gemeinsame Zeit mit erstem Austausch über das Bild. Hierfür reichten ca. 15 Minuten.

Dann wurde die jeweilige Präsentation zum Leben des Malers gezeigt. Auch hier gab es an manchen Stellen Rückfragen. Die jeweiligen Vorlagen wurden so gekürzt, dass 20 Minuten nicht überschritten wurden. Bei der Präsentation zu Lukas Cranach konnte etwas mehr Zeit eingeplant werden, da das Bild insgesamt weniger Gesprächszeit  beansprucht.

Nun folgte eine etwa 25minütige Pause mit Imbiss. Es gab am ersten Abend eine Kürbissuppe, am zweiten Abend belegte Brötchen, am dritten Abend Blätterteig-Pasteten, der vierte Abend findet erst Mitte November statt.

Danach traf man sich in Gruppen. Für jede Gruppe war ein Bild in Din a 4 und ein kleiner Abdruck in Postkartengröße für jeden Teilnehmer vorbereitet.

Aus den Fragen in der Arbeitshilfe waren für jede Gruppe mehrere Karten zusammengestellt worden, die Anregung für das Gespräch gaben. Die Gruppen beschäftigten sich mit unterschiedlichen Szenen des Bildes. Bei Cranach sprachen alle über das gesamte Bild.

Die Zeit von 30 Minuten war eher knapp bemessen. Insbesondere bei Chagall hätten manche gerne länger weitergesprochen.

Am Schluss traf man sich wieder im Plenum und verband den Austausch mit der Frage: Was sagt dieses Bild über Glauben, über Christus, über Gnade, über die Bibel.

Bei Otto Dix war es nicht ganz einfach, aber interessant, von seiner Sicht der Dinge einen Gewinn für das eigene Leben mitzunehmen. Das Bild von  Otto Dix kommt allerdings dem reformatorischen Nein zu Missständen ihrer Zeit am nächsten. Hier kann gefragt werden, was nicht sein darf, wenn Christus, Gnade, Glaube und Schrift allein wichtig sind.

20 Minuten waren für dieses Abschlussgespräch ausreichend. Danach folgte noch ein kurzer Schlussimpuls des jeweiligen Ortsgeistlichen.

Ganz besonders das Bild von Chagall begleitete viele der Teilnehmer auch nach dem Abend und sorgte für weitere Gespräche zu Hause. Es ist denkbar, mit diesem Bild zusätzlich einen einladenden Gottesdienst zu gestalten, dessen einführende Meditation des Bildes Lust macht auf weiteres Gespräch und den Besuch des ganzen Kurses.

Anfragen, ob denn eine Einführung in den Kurs „Allein der Glaube…“ für Mitarbeiter vor Ort/in der Region möglich sei, oder ob für einen Abend ein Referent zu Verfügung steht, können mit eingeschränktem Ja beantwortet werden.

Bei früher Planung und zeitlichem Spielraum ist dies möglich.

Quelle: ekiba_amd
Matthias Uhlig
Pfarrer
Bibelwoche,
Hauskreise & Kleingruppen,
Kurse zum Glauben,
Perspektiventwicklung
Telefon: 07841-6309440
E-Mail
 
Abteilung Missionarische Dienste

Quelle: ekiba_amd

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